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Jugendzimmer Lärm vermeiden

Jugendliche hören gerne laute Musik. Das gehört einfach zum Lebensgefühl junger Menschen. Einem jungen Menschen die Lautstärke der Musik zu verbieten führt zu langen Diskussionen und Streit.

Wenn Jung und Alt trotzdem gut zusammen leben wollen, dann sollte auf Lärmschutz bei der Gestaltung des Jugendzimmers von Anfang an geachtet werden.

Lärm wird von Teppichboden, Vorhängen und speziellen Lärmschutzplatten aus Schaumstoff absorbiert, die an die Wand geklebt werden.

Profis setzen diese Schalldämmplatten in Tonstudios ein. Worin unterscheidet sich ein Tonstudio von einem Jugendzimmer hinsichtlich der Lautstärke? Gar nicht. Deshalb ist es auch richtig hier dieselben Schallschutzmaßnahmen einzusetzen wie im Tonstudio.

Schalldämmung durch schwere Vorhänge, die als zweite Wand vor der Wand aufgehängt werden, haben dieselbe Funktion und müssen gar nicht unattraktiv sein.

Sie können zu Seite gezogen werden, wenn sie nicht benötigt werden und z.B. ein schönes Wandbild oder eine Fototapete freigeben.

 

Gardinen im Jugendzimmer

Gardinen für Jugendzimmer müssen verschiedenen Anforderungen genügen. Zum Einen sollen sie vor neugierigen Blicken von Außen nach Innen und damit die Privatsphäre schützen. Zum Anderen soll die Gardine Licht in den Raum einlassen und auch noch schön aussehen.

Je nach Größe der Fenster kommen verschiedene Gardinentypen in Betracht. Bei sehr kleinen Fenstern sind Scheibengardinen gut geeignet. Sie verdecken z.B. nur den unteren Bereich der Scheibe in Augenhöhe vorbeigehender Passanten. Von oben kommendes Licht kann ungehindert in den Raum finden.

Ist die Fensterfront größer, dann sehen Gardinen aus leichten, fast transparent wirkenden Stoffen, die sich bei jeder Luftbewegung mit bewegen gut aus.

Scheibengardinen sind besser in weiß zu kaufen, weil so weniger Helligkeit absorbiert wird. Andere Gardinen können auch farbig ins Jugendzimmer eingebracht werden. Gerade bei weißen Wänden kann eine farbige Gardine dem Raum etwas Ambiente geben.

Gardinen müssen immer befestigt werden. Scheibengardinen werden an Stangen befestigt, die entweder auf den Fensterrahmen geschraubt werden, oder geklemmt werden, so dass ein Bohren nicht nötig ist.

Andere Gardinen werden mittels Schlaufen über Gardinenstangen geschoben oder laufen in Schienen mittels Gardinenrollen.

 

 

Jugendzimmer einrichten leicht gemacht

Jugendzimmer sind meistens überladen. Viel zu viele Gegenstände sind auf kleinstem Raum zusammengestellt.

Wichtig ist es den Grundsatz zu beachten: Weniger ist mehr.

Meistens ist ein Jugendzimmer ein Konglomerat aller möglicher Gegenstände, die sich im Laufe des eigenen Lebens angesammelt haben? Mnchmal stehen in Jugendzimmern auch noch Gegenstände der Eltern.

Weniger ist mehr. Deshalb sollte man sich zuerst von sentimentalen Gegenständen trennen.

Dann besteht wieder Bewegungsspielraum im Jugendzimmer. Dieser kann genutzt werden die im Zimmer verbliebenen Gegenstände neu und ungewöhnlich anzuordnen.

Wenn die Wände dann  noch neu gestrichen werden ist schon Einiges erreicht.

Eine Farbharmonie erreicht man indem man eine Grundfarbe einfach vollkommen weglässt.

Jugendzimmer – Nussbaum mal im Trend mal out

Nussbaum liegt im Trend. Als dunkelbraunes Holz vermittelt es Geborgenheit und suggeriert Sicherheit.

Wer ein Nussbaum Jugendzimmer kaufen will, der mag einerseits von der Lebhaftigkeit des Holzmaserung angeregt werden, er sollte jedoch auch bedenken, dass Nussbaum Jugendzimmer einem starken Modetrend unterliegen.

So schnell man an einem Modetrend Gefallen finden kann, so schnell hat man sich auch an einem Einrichtungsstil satt gesehen.

Nussbaum war schon einmal in den 80er Jahren sehr in und dann lange Zeit fast vom Markt verschwunden, weil es als bieder eingestuft wurde.

Zur Zeit werden wieder sehr viele Möbelstücke in Nussbaum angeboten. Wer heute schon weiß, dass er in drei bis vier Jahren die Möbel nicht mehr nutzen will und wem sie gefallen, der sollte durchaus zu Nussbaum Jugendzimmer greifen. Wer jedoch zumindest Teile des Jugendzimmers auch später noch nutzen will, der sollte sich der Modeanfälligkeit dieser Holzart bewusst sein.

Die starke Lebhaftigkeit der Maserung des Holzes  kann durch einfarbige Heimtextilien und schwach gemusterten Tapeten etwas gedämpft werden.

Jugendzimmer Ahorn gibt den Stil vor

Wer ein neues Jugendzimmer anschaffen und es dann gestalten will, der fängt meistens bei der Möbelfarbe an. Ahorn ist ein sehr helles Holz, das selbst in dunkleren Jugendzimmern wegen seiner Helligkeit noch gut wirkt.

Was wirkt besonders gut in einem Jugendzimmer? Ahorn entspricht dem nordischen Einrichtungsstil. Passend dazu sind transparente Regenbogenfarben, aber auch ein kräftiges Blau oder Gelb sind gut kombinierbar.

Ahorn muss ständig gepflegt werden, weil Verschmutzungen auf dem Holz sofort sichtbar werden. Also nicht geeignet für KFZ-Mechaniker mit öligen Händen.

Weil Ahorn hell ist, wirkt ein kleines Jugendzimmer auch etwas größer, wenn es betreten wird. Allerdings schränkt die helle Holzfarbe auch ein, wenn andere im Haushalt vorhandene Möbelstücke kombiniert werden sollen und diese kräftigere Holzfarben haben.

Ahorn hat meist nur eine leichte Holzmaserungsstruktur und wirkt deshalb auch nicht allzu lebhaft. Um trotzdem Leben ins Jugendzimmer zu bringen eignen sich gemusterte Heimtextilien und Tapeten, sowie Teppichböden.

Jugendzimmer – Abverkauf für Schnäppchenjäger

Wer ein schönes Jugendzimmer irgendwo in einem Möbelhaus gesehen hat, der möchte es auch gerne besitzen. Manchmal scheitert dies am notwendigen Kleingeld.

Wenn der Wunsch trotzdem groß ist das Jugendzimmer zu bekommen, der sollte sich nicht scheuen den Verkäufer darauf anzusprechen, ob er den Preis etwas senken kann.

Ist der Preis dann noch zu hoch, dann fragen Sie den Verkäufer, was mit dem Jugendzimmer geschieht, wenn das Programm gewechselt wird. Dann wird das Ausstellungsstück meistens preislich stark reduziert angeboten.

Gefällt Ihnen dann der Preis, dann lassen Sie sich einfach für das Ausstellungsstück vormerken. Lassen Sie sich vom Verkäufer anrufen, wenn es soweit ist. Dann haben Sie ein echtes Schnäppchen gemacht; denn Ausstellungsstücke haben oft eine bessere Ausstattung und sind trotzdem weitaus preiswerter.

Der Jugendzimmer Abverkauf funktioniert manchmal auch bei auslaufenden Programmen. In diesem Fall kann auch schon mal ein reduziertes Stück im Internet auftauchen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten und man sollte prüfen, ob es wirklich einen ausreichenden Qualitätsstandard hat, den jeder an der Qualität der Scharniere erkennen kann.

Coole Jugendzimmer

Um zu beschreiben was ein cooles Jugendzimmer ausmacht ist es wichtig zu wissen was „cool“ ausmacht. Cool kommt aus dem Englischen und bedeutet abgekühlt, kalt. Aber ist das auch in Bezug auf ein Jugendzimmer gemeint?

Soll die Wärme und Behaglichkeit des Kinderzimmers gegen ein distanziertes kühles Zimmer ausgetauscht werden?

Cool bedeutet aber auch fetzig, frech, abgefahren ,geil sowie in der Jugendsprache lässig.

Diese Eigenschaften sollen also ein cooles Jugendzimmer verkörpern. Eins scheint fest zu stehen: Ein cooles Jugendzimmer ist kein Jugendzimmer, dass 08/15 ist. Es muss sich etwas von der Normalität, dem Mainstream abheben.

Vor allen Dingen muss es sich von Kinderzimmern unterscheiden.

Nun ist es aber so, dass Schränke und Betten einer Normierung unterliegen. Da gibt es Bettgrößen 90 x 200 oder 100 x 200 bzw. 140 x 200 und die Schränke sind meist 80 oder 100 cm breit. Will der Jugendliche da von der Norm abweichen, kann nur eine Spezialanfertigung beim Schreiner helfen, die sich die meisten Jugendlichen finanziell nicht leisten können.

Solche Standardmöbel können trotzdem individualisiert werden. Die Türformen können z.B. über den Deckelabschluss hinausragen. Die Türen und Seiten können beklebt oder bemalt sein. Sie können individuelle Spiegel tragen oder Reliefstrukturen mit dem Umriss des Lieblingsstars besitzen.

Kopf- und Fußteile von Betten können aus seltenen Materialien oder in Sonderformen angefertigt sein.

Generell kann man sagen, alles was individualisiert und beim Betrachter den Eindruck des Ungewöhnlichen erzeugt, ohne kitschig zu wirken, steigert den Grad der Coolness.

Kleines Jugendzimmer gestalten

Leider sind Jugendzimmer von der Fläche her meistens zu klein; denn schließlich soll es eine ganze Wohnwelt aufnehmen. Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Wohnzimmer, sowie Abstellkammer soll es auf kleinstem Raum sein.

Deshalb ist es sehr wichtig von Anfang an bei kleinen Jugendzimmern auf ausreichenden Stauraum zu achten.

Oft kaum genutzt ist der Raum unter dem Bett. Kojenbetten bieten Schubladen unter der Liegefläche in der das Bettzeug und andere Utensilien verschwinden können.

Auch der Raum über der Tür ist meistens kaum genutzt. Hier kann ein Regal für die Lieblingsstofftiere seinen Platz finden. Selbst wenn einmal ein Stofftier herunterfallen sollte, dürfte es keinen Schaden anrichten.

Jugendzimmer, die in das Regal eine Schreitischfläche integriert haben, sparen Grundfläche, wenn für einen separaten Jugendschreibtisch kein Stellplatz mehr vorhanden ist.

Fehlt an der Wandfläche Platz, so kann eine Pinnwand auch an der Tür angebracht werden.

Lampen sollten immer so hoch angebracht werden, dass niemand mit dem Kopf dagegen stoßen kann. Sonst muss man immer um die Lampe herum gehen, was bei kleinen Grundflächen wiederum belastet.

Kleine Jugendzimmer sollten einen durchgehenden Bodenbelag haben, dann erscheinen sie größer. zB. nur Teppichboden oder nur Laminat oder Parkett, anstatt einen Teppich auf Laminat.

Vom Tapetenmuster sind kleine Musterungen großen Tapetenmustern vorzuziehen.

Jugendzimmer gestalten – Ideen mit Pfiff

Jugendzimmer können öde und trostlos sein, sie können aber auch mit Pfiff eingerichtet werden.

Spiegel können Jugendzimmer wesentlich größer erscheinen lassen. Sie bringen auch mehr Licht in ein dunkles Jugendzimmer, da sich das Licht im Raum verteilt, anstatt von einer Wand einfach geschluckt zu werden.

Manche Spiegel wirken klinisch rein, aber tot. Anders sind Spiegel mit Facettenschliff oder auch Spiegel mit aufgeduckten Motiven.

Ein anderes Gestaltungsmittel für Jugendzimmer sind Stoffe. Stoffe sind weich und wenn sie transparent sind, dann geben sie gerade Mädchenzimmern einen Hauch von Romantik. Dies gilt besonders, wenn sie an der Decke befestigt sind und die Deckenhöhe erniedrigen, wodurch das Jugendzimmer in Weichheit eingehüllt wird.

Mit einem Hochflorteppich kombiniert entsteht ein Kuschelzimmer, das Geborgenheit vermittelt und zum Träumen verleitet.

Wenn dazu noch eine Lampe kombiniert wird, die gedämpftes Licht abgibt, dann entsteht der Eindruck einer Traumwelt, die einen Rückzug von der harten Wirklichkeitswelt ermöglicht.

So können wieder neue Kräfte aufgetankt werden z.B. für die nächste Klassenarbeit.

Jugendmöbel – Unterschiede zu Erwachsenenmöbel

Worin unterscheiden sich Jugendmöbel von Möbeln für Erwachsene eigentlich?

Jugendmöbel sind speziell für junge Menschen entwickelt. Junge Menschen sind in der Regel gelenkiger als ältere Menschen, obwohl dies im Einzelfall nicht stimmen muss.

Bei den Betten spielt die Bettenhöhe eine gewisse Rolle. Je jünger der Mensch ist, desto niedriger möchte er liegen. Futonbetten ergeben sich nur wenige Zentimeter vom Boden.

Bei den Sitzmöbeln ist es ähnlich. Ältere Menschen benötigen einen festen Halt im Möbelstück um sich daran beim Aufstehen festzuhalten. Junge Menschen schaffen dies mit ihrer Bauchmuskulatur. Sie bevorzugen deshalb oft Sitzsäcke, Sitzkissen usw.

Nicht nur die Formen sind bei Jugendzimmermöbeln unterschiedlich, sondern auch die Farben. Sehr beliebt sind auffallende Farben, aber auch Schwarz spielt für viele junge Leute eine besondere Rolle.

Jugendzimmermöbel sind meistens nur für wenige Jahre im Einsatz. Weil sie kostengünstig sein sollen, werden sie nicht für die Ewigkeit gebaut. Einfache Materialien, billig verarbeitet machen Jugendzimmermöbel zu einem Wegwerfprodukt von dem man sich ohne Reue beim Übergang ins Erwachsenleben trennen kann.