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Wandgestaltung im Jugendzimmer

Jugendzimmer wirken oft optisch überladen, weil sie sehr viele Dinge aufnehmen müssen, die meistens im Sichtfeld sind. Zu viele sichtbare Details stören die Konzentration, weil sie die Blicke ablenken.

Bei der Wandgestaltung ist es deshalb sinnvoll das Schlichte dem Komplexen den Vorzug zu geben. Nicht Masse, sondern Klasse sollte hier gelten.

Wände können gestaltet werden durch die Farbe der Wand, die Oberflächenstruktur der Wand,  Tapete oder Putz, sowie auf der Wand angebrachte Heimtextilien, Poster, Bilder. Auch eine gekonnte Wandbeleuchtung gehört zur Wandgestaltung dazu.

Die Musterung der Tapete oder eine Wandschablone bieten auch Gestaltungsmöglichkeiten.

Der größte Flächenanteil sollte möglichst schlicht gestaltet sein. Das ist die Wand selber. Alle Dinge auf  oder vor der Wand, sowie eine Wandbeleuchtung können schnell und kostengünstig gewechselt werden, wenn es mal nicht mehr gefallen sollte.

Dabei ist zu bedenken, dass sich der Geschmack von Jugendlichen schneller ändert als der von Erwachsenen.

Bei einer bunten Wandbeleuchtung lässt sich die Farbe der Wand mit dem Auswechseln der Glühbirne gegen eine Glühbirne mit einer anderen Farbe innerhalb von Minuten wechseln. Dasselbe gilt auch für bunte Neonlampen.

So wird aus eine Arbeitszimmer im Handumdrehen ein Partyraum und die Kosten hierfür liegen im Taschengeldbereich. Bei Neonlampen können sogar Schwarzlichtröhren eingebaut werden, was nochmal einen besonderen Kick gibt.

 

 

Jugendzimmer gestalten – Bilder sprechen mehr als tausend Worte

Bilder sind Ausdruck der Gefühlswelt. Gefühle sind bei Menschen nicht immer leicht zu beschreiben. Dies gilt ganz besonders für Jugendliche in der Pubertät. Da passen oft Wortschatz, Lebenserfahrungen und Gefühle nicht ganz zusammen.

Diese Schranke etwas ausdrücken zu können kann sich durch ein Bild plötzlich auflösen. Schaut man sich ein Bild an, dann kommt sofort das AHA-Erlebnis. Das Bild drückt ein Gefühl besser aus als der Jugendliche es selber sprachlich fassen kann.

Bilder gibt es in zwei Versionen: Da gibt es zuerst einmal Bilder, die der Jugendliche selber gemalt oder angefertigt hat. Hier sind seine eigenen Gefühle bereits in den Herstellungsprozess eingeflossen. Das Produkt ist sozusagen eine Botschaft seiner eigenen Gefühle. So beginnen Künstler ihre Laufbahn. Sie können ihre Kunstwerke oft dem Publikum nicht mit eigenen Worten nahe bringen.

Die anderen Bilder, die in Jugendzimmer zu finden sind stammen von fremden Personen. Hier entsteht über den Ausdruck des Bildes eine Art Seelenverbundenheit zwischen dem Jugendlichen und dem Künstler, weil es der Künstler schafft vorhandene Gefühle im Jugendlichen anzusprechen.

Bilder sind also nicht immer nur Wandschmuck oder Dekoration, sondern Ausdrucksmittel für die eigene Persönlichkeit und ihren derzeitigen Entwicklungsstand.

Bilder können Vergangenes konservieren, wie Urlaubserinnerungen, sie können aber auch in die Zukunft weisen, wenn sie z.B. Wünsche zum Ausdruck bringen.